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Dieses Thema enthält 12 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Dr. med. Beat Schaub Dr. med. Beat Schaub vor 2 Monate, 3 Wochen.

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  • #479 Antwort
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    Eva

    Lieber Herr Schaub,

    nach einer Blutabnahme wurden bei mir folgende Werte festgestellt:

    Hämoglobin   7,9- g/dl

    Hämatokrit   28,7- %

    MCV   70-  fl

    Eisen   14- ug/dl

    Ferritin 24 ng/ml

    Ist das möglich, dass ich mich da im Minus Bereich bewege? Es wurden mir in den letzten 2 Wochen 4 Eiseninfusionen verabreicht, aber ich fülle mich immer gleich.

    Danke

    #480 Antwort

    Liebe Eva

    Sie haben einen ausgeprägten Eisenmangel. Wurden diese Blutwerte vor oder nach der Therapie gemessen?

    Wie viel Eisen haben Sie pro Infusion erhalten?

    Sobald ich Ihre Antworten kenne, kann ich Stellung nehmen.

    #483 Antwort
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    Eva

    Die Blutwerte wurden vor der Therapie gemessen.

    Ich habe 4mal eine 250ml Infusion bekommen und soll nächste Woche noch eine Fünfte bekommen.

    Ich habe gar nicht nachgefragt, wieviel Eisen drinnen ist, weil ich  nicht gewusst habe, dass die Eisen Menge pro Infusion variieren kann.

     

     

    #484 Antwort

    Können Sie bitte nachfragen, wieviel Eisen sie pro Infusion erhalten haben?

    #487 Antwort
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    Eva

    ja, ich werde bei der nächsten Infusion nachfragen

    danke

    #489 Antwort
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    Sylvia

    Guten Morgen Herr Dr. Schaub,

    ich bin bei meiner Suche nach kompetenten Ärzten auf Ihr Forum gestoßen. Bei mir wurde vor einiger Zeit Hashimoto festgestellt. War auch ganz gut eingestellt 100/75 L-Thyroxin. Eisenmangel hatte ich so lang ich denken kann wobei plötzlich vor 2 Jahren als ich massive Magenprobleme hatte, festgestellt wurde, dass ich Eisen weglassen soll und von da ab war bei den Blutuntersuchungen der Wert in Ordnung. Da ich mich seit einiger Zeit wieder kaputt gefühlt habe ließ ich mein Blut testen.

    Hämoglobin 11,7 g – Hämatokrit 36 % – MCV 76 fl – MCH 24 pg – MCHC 32,1 g

    Ferritin 5 ng – CRP 1,3 mg (<0,5) – TSH 4,84 – T3 3,8 – T4 18,3

    Danach erhöhte meine Ärztin mein L-Thyroxin auf nur noch 100 nehmen. Das war letzten Samstag. Montags bekam ich Eiseninfusion. Im Sitzen und innerhalb 20 min. Ab nachmittags ging es mir schlechter. Herzklopfen, totale Kraftlosigkeit (nach ein paar Schritten kaputt), Kribbeln in den Armen, kleines Ekzem am Auge. Ab Dienstag starke Menstruationsblutung, die immernoch andauert. Gestern Morgen dann nach Einnahme von Thyroxin 100 nach 1 Std erhöhter Herzschlag und Blutdruckprobleme. Nach Aufsuchen der Ärztin herabsetzen der 100 Dosis auf 75 wieder. Aktuell habe ich andauernden Druck und Rauschen im Kopf und bin total schlapp. Nicht einmal einfachste Hausarbeit ist möglich.

    Meine Frage: Soll ich trotz der offensichtlichen Nebenwirkungen auf die Infusion mir noch eine geben lassen? Alternativ hat mir die Ärztin Brausetabletten Lösferon 85 g mitgegeben.

    In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich

    mit freundlichem Gruß

     

    #490 Antwort
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    Sylvia

    Brausetabletten heißen  Lösferron 80,5 mg.

    #491 Antwort

    Liebe Sylvia

    Welches Eisenpräparat haben Sie als Infusion erhalten und welche Menge davon?

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #493 Antwort
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    Sylvia

    Hallo Herr Dr. Schaub,

    danke für Ihre schnelle Antwort.

    Ich bekam NaCl 9%, – 100 ml und Ferrlecit 62,5 mg – 5 ml.

    Gruß

    S.K.

    #494 Antwort

    Liebe Sylvia

    Bei einer Eisenmangelanämie mit Ferritin 5 ng/ml brauchen die meisten Patienten mindestens ein Gramm Eisen für eine erfolgreiche Therapie. Wenn Sie mit Ferrlecit fortfahren, brauchen Sie sehr viele Infusionen. Deshalb würde ich auf Fermed oder Venofer wechseln (Eisensaccharose), womit man pro Infusion 200 mg Eisen zuführen kann (zweimal pro Woche). Es gibt nur sehr wenige Menschen, die auf Eisensaccharose Nebenwirkungen entwickeln.

    Wenn Sie noch die Löslichen Transferrinrezeptoren bestimmen lassen, können Sie die notwendige Eisendosis mit der Eisenformel 1152 berechnen (http://www.1152.ch).

    Das anfängliche Ziel ist es, einen Ferritinwert von 200 ng/ml zu erreichen. Dabei werden die meisten gesund (dann haben sie gleich viel Eisen wie erwachsene Männer). Sobald der Ferritinwert durch die Menstruation dann wieder unter 100 ng/ml fällt, treten oft die ersten Rückfallsymptome auf, sodass in Zukunft eine nachfolgende Erhaltungstherapie notwendig ist. (http://www.swissironsystem.org)

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #495 Antwort
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    Susanne

    Sehr geehrter Herr Dr. Schaub,

    im Oktober 2019 habe ich bei meiner Hausärztin eine Blutentnahme bekommen, dabei ist ihr aufgefallen dass mein Ferritin Wert bei 29ng/ml liegt.

    Sie meinte aber, da  ich weiterhin keine Symptomatik für einen Eisenmangel aufweise wäre dieser Wert für mich in Ordnung.

    Laborwerte zu diesem Zeitpunkt

    HB13,7g/dl,HK42.9%,MCV93.3fl,MCH29.8pg,MCHC31.9g/dl Ferritin29ng/ml.

    Ich habe mich nach dieser Aussage ein wenig mit der Thematik Eisenmangel beschäftigt und habe dann im Netz eine Ärztin gefunden die auch Eisenmangel  behandelt. Bekam dann von ihr im Januar 2019 eine Blutentnahme um den Mangel zu berechnen.

    Ergebnis Ferritin 58ug/l ohne Eisensubstitution, sTfR Roche 2,4mg/l,CRP2

    Nun habe ich insgesamt 2x 100ml +je 200mg Venofer 1mal pro Woche erhalten. Sind Sie der Meinung dass mein Eisenmangel vorerst ausgeglichen ist?

    Mit freundlichen Grüßen

    #496 Antwort
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    Sylvia

    Guten Abend Herr Dr. Schaub,

    vielen Dank. Ich werde diese Angaben an meine Ärztin weiterleiten und hoffen, dass sie diese umsetzen kann.

    Mit freundlichem Gruß

    S.K.

    #499 Antwort

    Liebe Susanne

    Nach welcher Methode wurde Ferritin 58 gemessen? Nach Beckman, Roche, Siemens oder Abbott? Können Sie bitte nachfragen? Wenn Sie noch ihre Löslichen Transferrinrezeptoren messen lassen, können Sie die für Sie notwendige Eisendosis berechnen unter http://www.1152.ch.

    Das Ziel ist es, zwei Wochen nach der letzten Infusion einen Ferritinwert von etwa 200 ng/ml zu erreichen und den Gesundheitszustand dann erneut zu beurteilen. Die meisten fühlen sich dann gesund oder zumindest deutlich besser (http://www.eurofer.ch).

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

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