Eisen-Infusionstherapie unterstützen

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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Anna vor 6 Monate, 1 Woche.

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  • #528 Antwort
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    Anna

    Lieber Herr Schaub

    Herzlichen Dank, dass Sie so ausgezeichnete Pionierarbeit leisten und sich zusätzlich noch so viel Zeit nehmen unsere Fragen zu beantworten! Ich habe ihr Buch „Lebendige Frauen – The Iron Code“ und so weit ich sehe sämtliche Blogeinträge gelesen um nicht Fragen zu stellen, die Sie bereits beantwortet haben. Das Fallbeispiel in Ihrem Prolog könnte ich sein, beim Lesen kullerten mir die Tränen.

    Ich war bereits als Kind immer extrem müde und antriebslos. Ich bin in praktisch jeder Schulstunde (mehrmals tägl.) eingeschlafen und könnte jede freie Minute im Bett verbringen. Da mein HB stets ok war, ist bisher kein Arzt auf die Idee gekommen meine Werte weiter zu untersuchen, trotz all der Symptome die ich immer wieder äusserte. Seit einigen Wochen geht es mir extrem schlecht. Mir ist tagsüber plötzlich schwindellig und übel, ich habe kaum Kraft aus dem Bett zu steigen, bin völlig überfordert und meine Gedanken machen mich verrückt. Ich fühle mich wie „ferngesteuert“, wenn das Wasser im Topf überläuft, schaue ich ruhig zu und kann nicht reagieren. Ich habe einen Heilpraktiker aufgesucht, der mich durchgecheckt hat und mir auch sofort eine erste Venofer (200mg)-Infusion gegeben hat.

    Meine Eisenwerte sind: HB: 126 g/l

    MCV: 90 fl

    MCH: 28.9 pg

    MCHC: 321 g/l

    Ferritin: 7 ug/l

    Transferritin: 3.2 g/l

    Transferiitinsättigung: 7.5%

    Transferritinrezeptor löslich: 3.9mg/l

    CRP: 1.0 mg/l

    Morgen bekomme ich meine 3. Venofer- Infusion, jeweils immer 200mg. Bisher spüre ich noch keine Besserung, habe als Erstverschlimmerungssymptom starke Kopfschmerzen bis  jeweils 2 Tage nach der Infusion. Nun muss ich auf Geschäftsreise und kann erst in 3-4 Wochen mit den Infusionen weiter fahren.

    Gibt es etwas, wie ich die Eiseninfusion Therapie unterstützen kann während ich weg bin und auch begleitend, wenn ich wieder weiter machen kann? Um die Tage der Infusion herum, macht es Sinn hochdosiertes Vitamin C per os zu sich zu nehmen und Calciumarm zu essen, damit das Eisen besser aufgenommen werden kann? Wie kann ich die Therapie zusätzlich unterstützen? Soll ich an den Tagen zwischen der Infusion auch Eisentabletten oder Floradix nehmen? Haben Sie Erfahrung mit Homöopathie, Schüsslersalzen (zB. Nr. 2 und 3 zur Blutbildung) Akupunktur Erfahrung?

    Ganz lieben Dank für Ihre Zeit und Hilfe!

    Liebe Grüsse Anna

    #531 Antwort

    Liebe Anna
    Sie können während der Reise Floradix einnehmen. Sie können auch eisenhaltige Nahrungsmittel wie Fleisch und Nüsse essen und dazu beispielsweise Orangensaft trinken, damit das Eisen besser aufgenommen wird.
    Bei einem solch tiefen Ferritinwert wie bei Ihnen überrascht es nicht, dass Sie bisher noch keine Verbesserung spüren. Die meisten Betroffenen werden erst dann nachhaltig gesund, wenn der Beckman-Ferritinwert zwei Wochen nach der letzten Infusion bei etwa 200 ng/ml liegt (Swiss Iron System). Dazu brauchen Sie noch mehr Infusionen. Ich wünsche Ihnen einen guten Therapieerfolg.
    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #533 Antwort
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    Anna

    Vielen Dank für die rasche Antwort!

    Dann werde ich mich noch etwas gedulden!

    Herzlichen Dank nochmals!

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