Eisen – Folsäuremangel

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  • Dieses Thema hat 1 Antwort und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 9 Monaten von Dr. med. Beat SchaubDr. med. Beat Schaub.
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    Suenneli78S
    Teilnehmer

    Guten Tag Herr Schaub

    Ich habe eine Frage die mich sehr interessiert.

    Ich habe immer wieder Eisenmangel und mich würde der Zusammenhang mit Folsäureanämie interessieren.

    Es ist so, dass ich alle drei Monate eine Infusion brauche wegen starker Mens.

    Nun hatte ich aber länger schon das Problem, dass es mir danach nicht wirklich besser ging und ich habe meinen Hausarzt gebeten auch andere Werte zu kontrollieren und nun habe ich auch eine Folsäureanämie.

    So wie ich das verstanden habe, hat auch die Folsäure Einfluss auf die Blutbildung. Neben dem Feritin werden auch andere Werte von meinem „Eisenarzt“ gemessen , z.B. B12  und da habe ich auch schon Spritzen erhalten.

    Ich verlange jeweils die Blätter mit den Resultaten und habe mal nachgeschaut, die Folsäure wurde noch nie von irgend einem Arzt gemessen  obwohl die Symptome ja ähnlich sind.

    Eigentlich müsste dieser Wert doch auch gemessen werden , wenn er auch bei der Blutbildung beteiligt ist, oder nicht? Und ein Folsäuremangel ja doch nicht unproblematisch scheint…

    Könnte da auch ein Zusammenhang bestehen mit starken Blutverlust / B12 Mangel (andere Ursachen finde ich seltsam, trinke keinen Alkohol und versuche mich auch Gesund zu ernähren)?

    Ihre Meinung würde mich hierzu noch interessieren.. oder vieleicht auch ein Hinweis falls es einem Patienten nach einer Infusion nicht besser geht ;-)

    Lieben Dank und beste Grüsse

    Sonja

     

     

     

    #1334 Antworten
    Dr. med. Beat SchaubDr. med. Beat Schaub
    Verwalter

    Liebe Sonja

    Wie Sie schreiben, ging es Ihnen nach den Eiseninfusionen nicht wirklich besser. Trotzdem brauchen Sie eine Infusion alle drei Monate. Wie hoch lag der Ferritinwert drei Wochen nach Ihrer letzten Infusion? Gemäss unserer Erfahrung werden die meisten Eisenmangelpatientinnen dann gesund, wenn sie einen Ferritinwert von 200 ng/ml erreichen. Wenn der Wert im Laufe der folgenden Monate wegen der Menstruation unter 100 ng/ml fällt, beginnen oft die Rückfallsymptome, sodass dann wieder Eisen gegeben werden muss. (Swiss Iron System) / Dosierungszahl: Iron Code 1152).

    Sofern Sie sich nicht im Optimalbereich zwischen 100 und 200 befinden, würde ich in erster Linie eine Eisentherapie empfehlen.

    Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass auch genügend B12 und Folsäure (insbesondere bei Schwangeren) vorhanden sind, die oft auch fehlen.

    Freundliche Grüsse

     

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Antwort auf: Eisen – Folsäuremangel
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