Erstverschlimmerung nach Eiseninfusion

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Dieses Thema enthält 31 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar fellow vor 1 Monat, 1 Woche.

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  • #614 Antwort
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    Jasmin Kager

    Hallo!

    Leider haben sich meine Symptome noch nicht verbessert! Glaubte zuerst es wäre auch eine Erstverschlimmerung, bekam jedoch vorige Woche die Blutbefunde und das Ebstein Barr Virus und Toxoplasmose waren positiv! Der Infekt  vom EBV dürfte schon länger zurück liegen! Kann jetzt sein das sich der EBV mit dem Eisen nicht vertragen hat???

    Weil es mir so schlecht geht? So richtig schlecht nämlich erst seit meinen 2 Eiseninfusionen wie oben schon geschrieben 🙈

    Dankeschön!

    GLG Jasmin

    #615 Antwort

    Liebe Jasmin

    Der länger zurück liegende EBV-Infekt spielt für die Eisentherapie keine Rolle. Was Sie erleben, ist wirklich nicht die Regel. Die Ursache für Ihr Leiden ist derzeit kaum Eisenmangel, weil Sie ja Eisen erhalten haben. Ihr Arzt muss weiter suchen.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #834 Antwort
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    Susanne

    Lieber Dr. Schaub,

     

    ich hatte vor 4 Wochen meine erste Panikattacke, die in der darauf folgenden Woche schlimmer wurden mit herzrasen, Depressionen, Haarausfall, Müdigkeit, kribbelnde Hände und Füsse etc. Ich hatte Angst vor Herzproblemen, nun machte mein Hausarzt einen bluttest, alle Werte im super Zustand nur mein Feritinwert lag bei 19 und sagte das die Symptome wohl vom Eisenmangel kommen, er gab mir eine Infusion ferinject 500 jetzt letzten Freitag, bekomme aber immer noch ein wenig herzrasen aber nicht mehr so extrem das es in einer Panikattacke ausbricht. Wann verschwinden die Symptome gänzlich? Hab Angst das der Hohe Puls sich auf mein Herz schlecht auswirkt… Die Infusion ist jetzt 5 Tage her. Nehme zusätzlich noch Hova Dragees gegen nervösen Unruhe Zuständen morgens und abends.

     

    Lg Susanne

     

    #837 Antwort

    Liebe Susanne

    Weil sich Ihre Symptome nach 500 mg Eisen schon verbessert haben, sind sie offensichtlich durch Eisen verursacht. Allerdings genügen bei einem derart tiefen Ferritin 500 mg Eisen nicht. Ich empfehle Ihnen eine zweite Infusion. Die Symptome verschwinden in der Regel nach zwei bis drei Wochen.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #841 Antwort
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    Susanne

    Sehr geehrter Dr. Scahub, habe nun seit 3 Tagen keine Symptome mehr bis auf leichtes kribbeln in den linken Fingern und in den Zehen, puls hat sich stark normalisiert und habe mehr Lebensqualität bekommen, sprich, ich bin zu 90 % wieder die alte :) der Hausarzt meinte das wir in 2 Monaten noch einmal schauen wie der Wert sich verhält nach der Infusion, sollte er dennoch tiefer als Minimum 80 sein machen wir die nächste Infusion, dann sollte es gut sein ;) bin einfach froh dass das herzrasen usw weg ist und ich wieder ruhig schlafen kann :)   lg Susanne

    #842 Antwort

    Liebe Susanne

    Es freut mich, dass die Therapie erfolgreich war. Es ist gut, wenn Sie in zwei Monaten wieder den Ferritinwert messen und Ihren Gesundheitszustand erneut beurteilen. Die meisten erfolgreich behandelten Frauen möchten nicht mehr unter einen Ferritinwert von 100 fallen.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #843 Antwort
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    Angi

    Guten tag Herr Schaub,

    eine Hormonspirale würde diesem monatlichen Verlust positiv Entgegenkommen, liege ich da richtig?

    mfg

    Angi

    #844 Antwort

    Liebe Angi

    Die meisten Frauen mit einer Hormonspirale haben keine Regelblutung mehr. Somit entfällt auch der monatliche Eisenverlust.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #1033 Antwort
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    Nina Stark

    Hallo, mein Ferritin lag bei 12,1, aber ich hatte seit Wochen mit extremer Müdigkeit, Erschöpfung, depressiven Verstimmungen und auch Schwindel zu kämpfen. Hab heute eine Einmal-Infusion Venofer 100mg/ ml (10ml) bekommen.   Wann kann ich denn damit rechnen, dass die Symptome der Anämie abklingen?

    ganz herzlichen Dank im Voraus für die Antwort.

    Liebe Grüße.

    Nina

    #1034 Antwort

    Liebe Nina

    Bei einem Ferritin von 12 brauchen Sie mindestens ein Gramm Eisen, um die Mangelsymptome nachhaltig loszuwerden. Wir geben pro Infusion 200 mg Venofer, zweimal pro Woche. Zwei Wochen nach der letzten Infusion sollte der Ferritinwert nochmals gemessen und Ihr Gesundheitszustand erneut beurteilt werden. (swiss iron system). Das Ziel ist eine nachhaltige Korrektur in einen Bereich zwischen 100 und 200 ng/ml Ferritin. Die Erfolgsquoten dieser Behandlung sehen Sie hier.

    Bei der erwähnten Therapiekontrolle fühlen sich die meisten Betroffenen beschwerdefrei oder deutlich besser.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

    #1040 Antwort
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    Kerstin
    Sehr geehrter Herr Dr. Schaub, Auch ich kämpfe seit der Infusion vor 4 Tagen mit extremer Müdigkeit und Erschöpfung, sowie stechenden Magenschmerzen. Ich habe das Gefühl, dass die Beschwerden täglich zunehmen (der Magen wird glücklicherweise). Mein HB lag bei 8,8 g/dl, das Ferritin bei 2,7 ng/ml. Bekommen habe ich Ferinject 1.000mg, nach einer Woche soll ich eine weitere Infusion mit 500mg erhalten. Was kann ich gegen die Beschwerden tun und raten Sie, trotz der Symptome, zur 2. Infusion? Eine Woche nach der geplanten 2. Infusion fliege ich in Urlaub und möchte den Urlaub ungern im jetzigen "Zustand" antreten. Vielen Dank für Ihre Einschätzung und viele Grüße Kerstin
    #1041 Antwort
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    Kerstin

    Sehr geehrter Herr Dr. Schaub,

    Hier der 2. Versuch, den ersten kann man nicht lesen..

    Ich habe vergangen Donnerstag eine Infusion Ferinject 1.000mg erhalten. Die Werte vor der Infusion waren: HB 8,8 g/dl und Ferritin 2,7 ng/ml.

    Nun bin ich total erschöpft und müde, hatte bis gestern stechende Magenschmerzen. Nächsten Donnerstag soll ich weitere 500mg Ferinject bekommen. Eine Woche nach der geplanten 2. Infusion fliege ich in Urlaub.

    Was kann ich gegen die Beschwerden tun und raten Sie, trotz der Symptome, zur 2. Infusion, insbesondere so kurz vorm Urlaub?

     

    Vielen Dank für Ihre Einschätzung und viele Grüße

    Kerstin

    #1042 Antwort

    Liebe Kerstin

    Bei Ihrem ausgeprägten Eisenmangel brauchen Sie wirklich etwa 1.5 Gramm Eisen. Nach Ferinject können solche Nebenwirkungen vorkommen, die aber in der Regel schnell wieder verschwinden. Falls Sie sich bis nächsten Donnerstag nicht besser fühlen, würde ich auf die zweite Infusion eventuell verzichten. Aber Sie müssen Ihren Arzt fragen, er trägt die Verantwortung. Den Entscheid müssen Sie aber gemeinsam treffen.

    Falls Sie Ferinject (Eisencarboxymaltose) auch künftig nicht vertragen, stünden die besser verträglichen Präparate Venofer oder Fermed (Eisensaccharose) zur Verfügung (Medienmitteilung von SIHO 2014).

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

     

    #1043 Antwort
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    Kerstin

    hallo an alle!

     

    mich würde interessieren, wie es den Betroffenen nun aktuell geht ? (Kerstin, Susanne, fellow, Jasmin ..)?

     

    Freue mich auf Rückmeldungen!🌸😊

    alles liebe!

    Kerstin

    #1046 Antwort
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    Kerstin

    Hallo Kerstin,

    Mir geht es heute noch bescheidener als die Tage zuvor. Hoffe inständig, dass es sich wirklich bald bessert…

    LG Kerstin

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