Ferritinverlust pro Regelblutung

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Dr. med. Beat Schaub Dr. med. Beat Schaub vor 1 Woche, 6 Tagen.

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    Imanime
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    Sehr geehrter Herr Dr. Schaub, und liebe Mitpatientinnen,

    nach 500mg Eiseninfusion (musste ich selbst zahlen, daher keine 1000mg) Anfang Juli (bei Ferritin 12, HB 13,4) ist Ferritin jetzt wieder bei nur 27, HB noch bei 14,8. Ich hatte seitdem zwei Mal eine Regelblutung, die ich selbst als stark empfinde (mind. je 100ml, messbar dank Menstruationstasse). Damit würde ich also pro Blutung mind. 10 Einheiten Ferritin verlieren, was ich auch bei früheren Zyklen und Infusionen festgestellt habe.

    Kommt das allgemein und generell so ungefähr hin, oder sieht es eher danach aus, dass noch anderswo Ferritin verloren geht? 

    Magen ist gespiegelt (allerdings primär nicht wegen Eisenmangel, sondern wegen inzwischen chronischer Beschwerden), leichte Gastritis, nicht blutend, Lymphozyten im Magen und Duodenum, kein HP. Auf welche Erkrankungn des Dünndarms hin sollte ich mich noch untersuchen lassen? Soweit ich weiß, wird ja Eisen im Duodenum aufgenommen, vielleicht stimmt dort etwas nicht? Meine Ärzte sehen wohl keinen weiteren Diagnose- oder Behandlungsbedarf.

    Ich kann es mir aber schlicht nicht leisten, alle 3 Monate die teure Infusion zu bezahlen, und abwarten, bis der HB wieder unter 12 mit allen Folgen sinkt, ist doch auch keine Option :( Bin also auf Ursachensuche…

    Welche Erfahrungen machen die anderen Frauen hier damit – wie schnell sinkt ihr Ferritinwert?

    Vielen Dank!

     

    #1108 Antwort

    Liebe Imanime

    Wissen Sie, wie hoch Ferritin zwei bis drei Wochen nach der Eiseninfusion lag?

    Bei Frauen, die nach dem Swiss Iron System behandelt werden, sieht es so aus. Am Anfang beträgt Ferritin durchschnittlich 30 ng/ml. Nach einer Eisentherapie liegt Ferritin durchschnittlich bei 200 ng/ml. Drei Monate später liegt Ferritin nur noch bei 140 ng/ml. Die meisten Frauen brauchen den ersten Eisen-Nachschub, sobald Ferritin wieder unter 100 ng/ml fällt. (siehe Praxisstudie Eurofer).

    Es gibt viele Frauen, die zwei- bis dreimal pro Jahr eine Infusion mit 500 mg Eisen benötigen. Die Schweizer Krankenkassen bezahlen diese Behandlung (mit Ausnahme von Atupri und Sanitas).

    Ich glaube kaum, dass Sie eine Dünndarm-Untersuchung benötigen.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

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