Hilfe… Starker Eisenabfall… Möglich oder Messfehker?

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  • This topic has 1 Antwort, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 1 month, 1 week by Dr. med. Beat SchaubDr. med. Beat Schaub.
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  • #1319 Reply
    toddlowski
    Teilnehmer

    Hallo u Guten Abend,

    Ich habe eine Frage die mir auf den Nägeln brennt.

    Kurze Vorgeschichte. Aufgrund eines Schubes einer Colitis Ulcerosa und einem fast durchgehenden HB von 7,2 bis 9 seit ca Anfang Januar liege ich Seit Anfang des Jahres im Krankenhaus. Inzwischen im 3.

    Nun zu meiner Frage… Im ersten Krankenhaus war der Ferritin auf ca 15, wenn ich mich Recht erinnere… Daraufhin bekam ich ca Mitte Januar eine 1000er Ferinject.

    Im 2. Krankenhaus wurde abermals der Ferritin kontrolliert, dieser war auf sage und schreibe über 600 auf einmal. Dies war Ende Januar, also ca 2 Wochen nach der Infusion.

    Nun im 3. Krankenhaus hat man den Ferritin erneut bestimmt vor ca.einer Woche und ca 3 Wochen nach dem 600er Wert.

    Der Ferritin lag nun bei 62 und man hat sich entschlossen mir täglich 40 mg Eiseninfusionen zu verabreichen.

    Ich bin sehr erstaunt über diese doch starke Schwankung. Liegen hier evtl Messfehler vor?

    Mich wundert zum einen das der erste Ferritin Wert von 15 auf über 600 schiesst nach nur einer 1000er Ferinject, ebenso wundert es mich das dieser 600 Wert innerhalb 3 Wochen so drastisch auf in die 60 fällt. Ist dies möglich ? Ich muss sagen mein HB bewegt sich nur minimal, liegt derzeit bei 8,1.

    Nach wie vor habe ich auch starke Beschwerden aufgrund der Colitis.

    Wie schätzen Sie das ein, bzw was raten Sie mir?

    Mfg

    Thorsten

    #1325 Reply
    Dr. med. Beat SchaubDr. med. Beat Schaub
    Keymaster

    Lieber Thorsten

    Wenn man ein Gramm Ferinject auf einmal verabreicht, „schnellt“ Ferritin nach oben wie bei Ihnen und versickert dann recht flott aus dem Blut in die Gewebe und Organe, sodass Ferritin wieder absinkt.

    Ich rate Ihnen, weiter Eisen zuführen zu lassen, einen Ferritinwert von 200 zu erreichen und später nie mehr 100 zu unterschreiten. So werden und bleiben die meisten gesund.

    Freundliche Grüsse, Beat Schaub

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