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nogsfriff.
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Kerstin1976
TeilnehmerSehr geehrter Herr Dr. Schaub,
ich leide schon lange unter Eisenmangel, derzeit ist mein Tiefpunkt erreicht. Deshalb habe ich mich erneut für Infusionen entschieden, obwohl ich diese in der Vergangenheit nicht gut vertragen habe. Hier meine aktuellen Blutwerte (vor der 1. Infusion mit Ferrlecit):
HB 8,9 g/dl
HK 31 %
MCV 70 fl
MCH 20 pg
MCHC 28 g/dl
Ferritin 2,3 ng/ml
Schilddrüse: TSH 1,79 µIU/ml / FT4 1,21 /FT3 2,71 pg/mlMit folgenden Nebenwirkungen plage ich mich seit der Infusion vor 2 Tagen:
Muskleschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen, Konzentrationsprobleme, Schwindel. Sind das gängige Nebenwirkungen?Mir geht es ohnehin schon nicht gut, aber der Zustand nach der Infusion ist noch unerträglicher.
Zur Info: Ferrinject 500 habe ich überhaupt nicht vertragen, dehalb das niedriger dosierte Ferrlecit.Haben Sie noch eine Idee, wie ich die Anämie schonender in den Griff bekommen kann?
Vielen Dank und Gruß
KerstinSIHO-Admin
VerwalterLiebe Kerstin
Ich kenne mich mit den Nebenwirkungen von Ferrlecit nicht aus, weil das Präparat in der Schweiz nicht zugelassen ist. Weil sie Ferrlecit und Ferinject nicht gut vertragen haben, würde sich eine Therapie mit Eisensaccharose (Venofer oder Fermed) anbieten. So könnten Sie 200 mg Eisen pro Infusion erhalten – am besten zweimal pro Woche bis zum Erreichen der notwendigen Gesamtdosis. Eisensaccharose wird in der Regel sehr gut vertragen.
Freundliche Grüsse, Beat Schaub
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