Eine typische Eisengeschichte

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Dieses Thema enthält 5 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Dr. med. Beat Schaub Dr. med. Beat Schaub vor 5 Tagen, 15 Stunden.

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  • #393 Antwort

    Es ist mir alles zu viel. Ich bin erst 32-jährig, aber meine Batterien sind leer. Ich könnte immerzu einschlafen. Oft fühle ich mich grundlos niedergeschlagen, und mein Selbstwertgefühl ist im Keller. In letzter Zeit vertrage ich sogar die Kinder nicht mehr; es herrscht eine Unruhe in der Familie, weil ich keine Nerven mehr habe. Es tut mir ja so leid: Ich wünschte mir, es wäre anders. Mittlerweile kann ich nachts nicht mehr gut schlafen, sodass ich am Tag erst recht kaputt bin und sogar tageweise nicht mehr arbeiten kann. Ich hoffe, es gibt deswegen keine Kündigung. Mein Chef fragt mich, was ich wohl habe. Was soll ich nur antworten? mehr…

    #413 Antwort

    Petra

    Genau so war es bei mir! Seit vier Jahren geht es mir nun gut und ich habe keine Probleme mehr. Ich kann nur allen Frauen empfehlen sich bei einem seriösen Hausarzt auf chronischen Eisenmangel testen zu lassen und dann die nötige Therapie zu machen. Bei mir hat es  gewirkt und ich gehe nun dreimal pro Jahr vorbei und fühle mich wieder so jung und energiegeladen wie vor 15 Jahren.

    #434 Antwort

    Simona H.

    Ich fühle mich müde seit ich denken kann. Würde bei mir sowas auch helfen? Mein Hausarzt meinte dass dies nur Geldmacherei ist aber ich bin mir am überlegen ob ich eine Zweitmeinung einholen soll. Kann mir hier jemand sagen wie ich einen guten Arzt mit diesem Fachgebiet in St. Gallen finden kann?

    #436 Antwort

    In einem solchen Fall würde ich den Ferritinwert messen lassen. Wenn er tief ist, sollten Sie in erster Linie Eisen erhalten. Sie können sich in einem Ärztlichen Eisenzentrum beraten und behandeln lassen.

     

    #437 Antwort

    Esi30
    Teilnehmer

    Ich bin 30 Jahre und leide unter chronischer Eisenmangelanämie. Und das schon seit dem 12. Lebensjahr (da wurde es zumindest diagnostiziert). Seit dem 16. Lebensjahr erhalte ich, sobald ich Symptome habe und der Ferritin und HB Wert erniedrigt, Infusionen. Meine Symptome werden jedoch von Mal zu Mal schlimmer. Ich fühle mich benommen, kann nach 1 Std. wach sein wieder schlafen, habe starke Kreislaufprobleme, leide am Pica Syndrom uvm. Hat das sonst noch jemand? Das Schlimmste ist die fehlende Motivation und Konzentration. Ich schaffe es in den Phasen nicht mal mehr mich auf zu raffen und einen Termin beim Hausarzt zu machen und verbringe meine Freizeit auf der Couch. Ich habe nun vom Swiss Iron System gelesen. Hier wird von einer Erhaltungsphase bei den Infusionen gesprochen. Kann dieses nach der Beratung auch der hiesige Hausarzt durchführen? Benötigt man eine Überweisung zum Eisenzentrum? Sollte man dieses erst aufsuchen, wenn man wieder in der Anämie steckt?

    #438 Antwort

    Es kommt darauf an, welche Infusionen Sie in welchen Zeitabständen erhalten haben. Diejenigen Frauen, deren Ferritinwert nach einer Infusionstherapie nachhaltig über 100 ng/ml liegt, bleiben in der Regel gesund. Dazu brauchen sie das durch die Menstruation verlorene Eisen aber immer wieder zurück (Erhaltungstherapie).

    Sofern sich der Hausarzt mit dem Swiss Iron System auskennt, kann er die Therapie selbst durchführen, sonst kann er Sie einem Ärztlichen Eisenzentrum zuweisen. Warten Sie nicht ab, bis eine Anämie vorliegt!

    Wie ist Ihr aktueller Ferritinwert?

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